Messungen, keine Urteile
Gitarre testen
Testen heißt hier, eine Tonhöhe oder ein Spektrum zu messen und aufzuschreiben. Es heißt nicht, das Instrument für gut oder schlecht zu erklären. Der Detektor nennt die klingende Note. Der Intonationstest vergleicht einen Bund mit der gleichstufigen Stimmung. Der Analyzer zeigt, wo die Energie sitzt, Grundton und Obertöne zusammen.
Werkzeuge in diesem Bereich
Tonhöhen-Detektor
Grundton in Hertz, nächste Note und wie ruhig die letzten Frames waren. Keine Saitenziele und kein Spektrum.
Intonationstest
Saite und Bund wählen. Erwartete Höhe ist die Leersaite mal 2^(Bund/12). Cent-Log. Eine Messung ist keine Setup-Diagnose.
Frequenz-Analyzer
FFT vom Mikrofon plus Wellenform. Leersaiten als Marken. Ein Anschlag ist viele Spitzen, eine Note Grundton plus Obertöne. Kein Akkordname und kein Stimmer.
Was ein Mikrofon nicht sieht
Hoher Sattel, verschlissener Bund, lockere Deckenbeleistung oder trockenes Griffbrett können den Ton ändern. Der Browser hat nur die Luft vor dem Mikro. Wirkt eine Messung wild, noch einmal zupfen, den Platz im Raum wechseln, dann einen Menschen holen, der die Gitarre ansieht.
Wie sich die drei unterscheiden
Der Stimmer will dich auf ein Ziel. Der Detektor hat kein Ziel — er meldet Hertz, Note und wie ruhig die letzten Frames waren. Der Analyzer zeigt Obertöne oder einen lauten Raum, er benennt keine Akkorde. Ein voller Anschlag überfordert die Tonhöhenwerkzeuge. Eine Note nach der anderen.
Fragen
- Ist das ein Setup-Bericht?
- Nein. Die Zahlen kannst du mitnehmen. Die Seite sagt nicht, wie viele Umdrehungen eine Schraube braucht.
- Brauche ich ein Spezialmikro?
- Handy- oder Laptopmikro reicht für einen klaren Einzelton. Lüfter, Kompressor und zwei Saiten zugleich verfälschen die Messung.